Kategorie: Allgemein

In Nairobi, der Hauptstadt des ostafrikanischen Kenia, sind wir mit unserer Partnerorganisation The Meek Community Foundation (www.themeekcommunity.org) im Aufbau eines neuen Bildungszentrums mit integriertem Kinderheim. Das Haus wird im Stadtteil Njiru erstellt. The Meek Community Foundation ist in Nairobi eine gemeinnützige Organisation mit langjähriger Erfahrung in der Bildung und Betreuung von Kindern. Das bestehende Haus ist für die immer wachsende Kinderschar zu klein. Darum haben wir uns für den Neubau an einem neuen Standort entschieden, auch damit sie mehr Kinder aufnehmen können.
In Nairobi gibt es schätzungsweise 60‘000 Strassenkinder, die Waisen geworden sind, oder deren Eltern durch schwere Krankheiten nicht mehr für sie sorgen können.
Ich war selbst schon zweimal in Nairobi und im Land Kenya, lebte mit der Bevölkerung in der Stadt. Ich habe auch schon in anderen Kinderheimen gearbeitet. Ein Vorstandsmitglied besucht einmal im Jahr das Projekt.
Unser Verein hat auch einen kenianischen Namen: Bahati Ya Uhuru. Dies bedeutet auf Kisuaheli „Glück der Freiheit“. Freiheit, die Europa der afrikanischen Bevölkerung in der Vergangenheit geraubt hatte, besteht auch darin, das eigene Kulturerbe pflegen, erhalten und weiterführen zu können. Wir möchten von diesem reichen Erbe und Wissen verschiedenster afrikanischer Gesellschaften lernen und es fördern.
Wangari Maathai beschreibt die die Zusammenarbeit in einem treffenden Zitat:
”We can work together for a better world, with men and women of goodwill, those who radiate the intrinsic goodness of human kind.”
Wangari Maathai wurde 2004 mit dem Friedensnobelpreis geehrt und ist Gründerin des Aufforstungsprojekt „ Green Belt Movement“ um Nairobi Kenia
Anbei liegen Flyer von Meek Community Foundation bei
Ein Lied Für Dulce
Lesung mit Live Musik
Im Rittersaal des Schloss Rapperswil
Mittwoch 22. November 2017, 19:30 – 21:00 Uhr
Eine legendäre Band aus Guinea-Bissau, ein gescheiterter Staat und eine grosse Liebe.
Der in Kamerun, Burundi, Mauritius und im Niger aufgewachsene Autor Sylvain Prudhomme entführt Sie einen Abend lang an einen fernen Ort, welcher sich fremd anfühlt und gleichzeitig verzaubert.
Begleitet wird der Autor von den Musikern Malan Mane und Djon Motta aus der legendären Band <Super Mama Djombo>. Moderation und Lesung auf Deutsch: Dominik Dusek.
Details unter: https://www.buecherspatz.ch/buecherspatz/der-spatz-empfiehlt/veranstaltungen/index.php
Eintritt: CHF 30.— (inkl. kleiner Apéro nach der Lesung), Türöffnung 18:30 Uhr, Vorverkauf BücherSpatz GmbH, Marktgasse 16, 8640 Rapperswil-Jona.
Jahresbericht von Bahati Ya Uhuru 2013
Verein zur Förderung Afrikanischer Kulturen
Das Jahr 2013 war für uns recht aktiv. Schon Ende Januar starteten wir unser grösstes Projekt und die bedeutende Verbindung zu unserem Partner Transcend Ghana International. Siehe anschliessenden Bericht, die Projekte sind erst im Aufbau, doch sehen die Aussichten sehr erfolgversprechend aus und unsere Projekte wie die befruchtende Partnerschaft mit Transcend wachsen mit jedem Schritt förmlich aus dem Boden. Adenkrebi bei Aburi nähe Accra ist der Idealer Ausgangort für verschiedene ökologische Projekte durchzuführen.
Wie jedes Jahr hatten wir auch dieses Jahr einen Stand an der Afro Pfingsten in Winterthur am Fair Fair Markt. Wir teilten den Stand mit dem Verein Frieden für die Nuba sie sind ein weiterer Partner-Verein mit Schweizer Sitz in St. Gallen, sie setzen sich für die Bevölkerung in den Nubabergen im Sudan ein. Wir verkauften am Markt afrikanische Produkte wie Kleider, Schmuck, handwerkliche hergestellte Holzsachen wie Tiere, Schalen, Djembé, Trommeln und Vieles mehr. Der Markt ist für uns nicht gewinnorientiert, es geht uns hauptsächlich um die Unterstützung afrikanische Kunsthandwerker meist aus Ghana, Kenia und wenig andere. Wir hatten schönes Wetter, die zwei Tage vor Pfingsten waren gut besucht, doch letztes Jahr hatten wir mehr eingenommen.
Wir wollten dieses Jahr einige Djembé Workshops zur Herstellung von Trommeln, mit einem Trommelbauer aus Ghana Veranstalten. Doch das Visumsverfahren war sehr komplex und langwierig, das Visum wurde in einem guten halben Jahr zweimal abgelehnt, unser Migrationsamt hatte die Befürchtung, dass er die Schweiz nicht mehr ordnungsgemäss verlässt. So mussten wir alles wieder abblasen, was wir schon organisiert hatten. Das war eine Enttäuschung, doch was wollten wir machen. In Ghana hatte ich mit anderen so einen Workshops mitgemacht mit diesem Trommelbauer, es war eine interessante Erfahrung eine Djembé selber herzustellen.
Mitte Mai hatten wir wieder ein Stand am Begegnungstag in St. Gallen mit dem Nuba Verein. Bei strahlendem Wetter mit vielen Besuchern hatten wir einen erfolgreichen guten Tag.
Anfang Juni gingen wir auf unsere zweite Projektreise nach Ghana, wir legten dieses Mal den Schwerpunkt auf Adenkrebi, unter anderem die Wasserversorgung zu verbessern und das Projekt Bienenkästen zu erörtern.
Im Sommer haben wir unser Projekt Bücher für Ghana gestartet. Wie im separaten Bericht beschrieben, haben wir in Schweizer Uni und Kantonschulen Bücher gesammelt, sie in Grenzach zu unserem Partner Transcend International Ghana zwischen gelagert, um sie später per Schiffcontainer nach Ghana zu verfrachten. Doch zuerst mussten wir eine Sammelaktion durchführen, um den Transport und Einfuhrzoll zu finanzieren. So haben wir zweimal in Winterthur und zweimal in Basel Kuchen an einem Straßenstand verkauft. Wir hatten guten Ertrag, in Basel war auch vorteilhaft, dass die Stadt für solche Stände keine Gebühren verrechnet. Die Lieferung erfolgt dann nächstes Jahr, wenn wir alles abgeklärt haben über den Transport und Einfuhrbedingungen.
Mitte Dezember erarbeiteten wir unsere neue Website www.bahatiyauhuru.ch und
www.afrosuiesse.ch gehen auf die gleiche Adresse. Dank unserem neuen Supporter Rène Struhs haben wir nun eine gut gestaltete Website mit interaktiven Medien, verbunden mit einem Pay Pal Konto für direkte Spenden. So haben wir gute Grundlagen für das neue Jahr.
Bahati Ya Uhuru Projekt Reise Ghana

Ghana erste Projekt Reise 27. januar bis 25. Februar 2013
Wir haben zu unserer Partnerorganisation Transcend International Ghana den aktiven Kontakt aufgebaut, arbeiten zur Vorbereitungen von Projekten und die Verbindungen zu anderen Organisationen, die wir unterstützen wollen, hergestellt.
Der Sitz von Transcend International Ghana und unser Hauptprojektstandort Adenkrebi
In unserem Hauptprojekt, Standort Adenkrebi auf den Hügel Accras, haben wir Ausbauarbeiten durchgeführt. Wir haben neue Türen und Schloesser montiert, Löcher in den Hauswaenden ausgebessert, Moskitonetze geflickt. Diese Arbeiten sind sehr wichtig, damit Transcend und unser Verein eine gute Grundlage haben, verschiedene Projekte zu realisieren.
Dieses alte Tor haben wir ersetzt mit einer schönen Holztüre.
Des Weiteren haben wir die Verbindung zu unserem Projekt in Cape Coast mit dem oertlichen Chief hergestellt. Das Projekt das wir unterstützten, kommt der Bevölkerung zu Gute, wie Schulen und Verbesserungen der Arbeitsbedingungen der Fischer. Mit diesem Projekt ist auch ein Freundskreis am entstehen.
Im Herzen Accras in einem Slum, haben wir eine Organsitation besucht und unterstützt, die sich fuer verbesserte Bedingungen in Familien und Frauenrechte einsetzt.
Die Sicht auf Accra bei Alabama in Adenkrebi
Ghana zweite Projekt Reise 1. Juni bis 21. Juni 2013
Bei unsere zweiten Projektreise haben wir den Fokus wieder auf Adenkebi gelegt. Wir haben die Wasserversorgung optimiert, bei den Wassertanks Filter montiert, Dachrinnen erneuert und ausgebessert. Des Weiteren haben wir Arbeiten zur sicheren Elektrizitätzufuhr mitfinaziert.
Wir haben auch Projektvorbereitungen für unser Bienenkästen Projekt gemacht.
Begegnungstag St. Gallen
Wir sind auch dieses Jahr am Begegnungstag in St. Gallen am Samstag 14. Juni auf dem Marktplatz mit dabei. Von 9.30 – 20 Uhr
Wir haben einen Stand mit vielfältigen afrikanischen Produkten von Handwerkern aus Ghana und Kenya.
Der Begegnungstag ist ein kulturellen, vielfältigen Kulturen Austausch Festival. Mit Konzert & Kulturbühne, Kulinarium, Weltmarkt, Informationsstände mit Info aus der ganzen Welt und dem neuen Länderpavillon für noch mehr Austausch.
www.begegnungstag.ch
In der Stadt leben Menschen aus über 120 Ländern und es gibt über 150 Vereine und gemeinnützige Organisationen. So wird der Begegnungstag ein lebeniges kulturelles Welt- Festival und setzt ein Zeichen der Interkulturellen Begegnung zwischen vielen Nationen.

Afro-Pfingsten Festival Winterthur
Das Afro-Pfingsten Festival ist an Pfingsten von Dienstag 3. bis 8. Juni 2014. Die Konzerte mit international bekannten Künstlern dauern bis Sonntagabend 8.6.2014. Afro-Pfingsten Festival ist das grösste afrikanische Festival von der Schweiz, mit internationalem Bekanntheitsgrad, 300 Marktstände verwandeln Winterthur in einen pulsierenden Weltbasar. Die Veranstalter aus verschiedenen Nationen der Welt sorgen für ein buntes, multikulturelles und musikalisches Festival. www.afro-pfingsten.ch
An Afro-Pfingsten besucht die Welt die Winterthurer Altstadt. Sie findet am Freitag 6. und Samstag 7. Juni statt. Ein multikultureller Welt und Afrika Markt. An diesem Markt haben wir auch ein Marktstand im Marktteil Fair-Fair hinter der Stadtkirche, an der Oberen Kirchgasse beim Kirchplatz. http://www.afro-pfingsten.ch/marktuebersicht/markt/fairfair.html
Wir haben eine grosse Anzahl an Afrikanischen Produkten, afrikanischen Kunstwerke, Schmuck, Kleider, und Trommeln, wie auch viele andere Sachen.
Es würde uns freuen wenn Ihr mal vorbei schaut.

Afrika Verein
In Uzwil SG gibt es einen Afrika Verein, der sich die Förderung der afrikanischen Kulturen auf die Fahne geschrieben hat. Bei diesem Afrika Verein handelt es sich um den “Verein zur Förderung afrikanischer Kulturen” im Sinne von Art. 60 ff. des Schweiz. Zivilgesetzbuches.
Zweck
Er bezweckt vorab:
- Künstler und Kunsthandwerker in Afrika und in der Diaspora fördern
- Verschiedene Initiativen vernetzen
- Afrikanische Produkte, Kunst und Kunsthandwerk zu fairen Preisen verkaufen
- Kultureller Austausch zwischen Afrika und Europa fördern.
Kontakt
Kontakt und weitere Auskünfte: hier

African Cultures Promotion Association

The main goal of the association is the promotion of the exchanges and cultural ties between Africa and Europe. To create mutual understanding and respect is our aim.
“Bahati ya Uhuru” means “ Happiness of freedom” in Kiswahili. Freedom which Europe has taken away from Africans in the past, also consists in caring for, protecting and developing the own cultural heritage. We would like to learn from and promote this rich heritage and knowledge of the many diverse African societies.
For example:
– Promote artists and artisans in Africa and the diaspora
– Connect different initiatives
– Sell African products, art and handicrafts at fair prices
– Promote the cultural exchange between Africa and Europe
To quote the Kenyan 2004 Peace Nobel Prize winner and founder of the “Green Belt Movement” Wangari Maathai:
We can work together for a better world, with men and women of goodwill those who radiate the intrinsic goodness of human kind.